AUTOBIOGRAFIE (D) BARBERA
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Wer zum Teufel ist dieser JUAN BARBERA?

Eine Etappe des Werdens

Wenn die W√§nde jenes Nonnenklosters oder aus dem Jenseits die Stimmen der F√∂ten sprechen k√∂nnten ¬Ė von denen gesagt wird, dass sie dort begraben sind und wahrscheinlich die Gruften von der Plaza del Carmen bis zur Calle Museo bev√∂lkern, wo sich die Kunsthochschule von San Carlos de Valencia erhebt¬Ė, w√ľrden sie die dort nur ein paar Stufen oberhalb erlebten Geschichten einer Gruppe von zuk√ľnftigen K√ľnstlern der 80er Jahre erz√§hlen. Zu ihnen geh√∂rten:
Juan Barberá, Juan Uslé, Civera, Sanleón und andere,
Kunststudenten aus ganz Spanien, von Andalusien bis zum Baskenland und Valencia.
Juan Barber√° war ein begabter Sch√ľler der sogenannten Berufenen mit einer einzigen Motivation n√§mlich der, malen zu lernen, um sp√§ter die Pers√∂nlichkeit und den angenommenen Stil auf die neuen zeitgen√∂ssischen Str√∂mungen zu begrenzen.
H√§tte man damals Juan Barber√° oder irgendeinen seiner valencianischen Freunde danach gefragt, welcher K√ľnstler ihnen am besten gefiel, h√§tten alle unisono Sorollaaaaaa geantwortet, ohne rot zu werden. Tats√§chlich lagen wir Valencianer, die dort f√ľnf Jahre lang zusammen waren, mit den Andalusiern und Basken im Krieg, die alle gegen uns waren; denn sie bevorzugten Mondrian, Kandinsky oder Paul Klee und waren wenn nicht ganz dann fast abstrakt.
Uns kamen jene Kunst und jene seltsamen K√ľnstler sehr verd√§chtig vor, die eine Schule bildeten und Anh√§nger hatten und sich gegen jede akademische Ausbildung aussprachen; denn sie brauchten an keiner Kunstschule zu studieren, um ihre Interpretationen der realen oder vorgestellten Welt zu realisieren. Unter uns Valencianern tuschelten wir, dass sie nicht malen konnten und deswegen abstrakt waren.
Die Zeit verl√§uft nicht f√ľr alle gleich, manche erleben mehr als andere oder der Weg wird f√ľr sie breiter. Sicher ist, dass wir fr√ľher oder sp√§ter reiften, und dass andere vom Baum fielen, bevor sie reif geworden waren.
In einem ganz der Kunst gewidmeten Leben war jene Ausbildung die lustigste Zeit. Selbst das Schlechteste war noch wert, von Juan Barber√° gelernt zu werden.
Dann kamen die Einfl√ľsse, nat√ľrlich V√°zquez D√≠az, Die Schule von Madrid, Picasso, Pancho Coss√≠o, die Madrider Szene, Morandi, die franz√∂sischen Impressionisten, die deutschen Expresionisten, die italienische Trans-Avantgarde, Paladino, Barcel√≥, El Bosco.
Ich glaube, wir k√∂nnten noch l√§nger von Trends sprechen und k√§men zu keinem Ende beim Aufz√§hlen von Parallelen; denn das historische Ged√§chtnis ist st√§ndig zur Stelle, um dem K√ľnstler dabei zu helfen sich zu entwickeln ¬Ėimmer ohne seine echtesten Wurzeln einzub√ľ√üen.
Wie der Spro√ü sich dem Licht entgegenstreckt, auch wenn es nach hinf√§lliger Romantik klingt, es ist eine Art und Weise Kenntnisse zu sammeln, die zu einer besseren Leistung f√ľhren. Sie gew√§hrt, dass sich der Kreis niemals schlie√üt, um immer freier zu werden ohne die Zugeh√∂rigkeit zur Welt und zur Geschichte zu verlieren.
Juan Barber√°s Werk hat tausendundeins verschiedene Wege durchlaufen, um an das Ziel zu gelangen, einen Ort des Zusammentreffens, um man selbst zu werden und zu verstehen, dass an diesem Punkt sowohl der Ursprung als auch der Anfang liegen.
>>> LEXIKON DER VALENCIANISCHEN K√úNSTLER IM 20. JAHRHUNDERT
>>> ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE
      Juan Manuel Bonet √ľber die Arbeiten von Juan Barbera 1986
>>> Offenbarungen
      Juan Vicente Valiaga
>>> JUAN BARBER√Ā STILLLEBEN ENDE DES JAHRHUNDERTS
       Manuel Garcia
>>> DIE REISEN
      Carles Marco, 2007

>>> Wer zum Teufel ist dieser Juan Barbera
      Juan Barbera 2007
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