D Bild 5 Mesa negra


Mesa negra

1986, Mischtechnik auf Leinwand , 420 x 200 cm
Colecci√≥n Klaus Kramer , Espa√Īa
Die ¬ďTote Natur¬ď (w√∂rtliche √úbersetzung des spanischen Begriffes f√ľr das, was im Deutschen als "Stillleben" bezeichnet wird), die wir hier erleben, ist genau das :
ein Gem√§lde, das den Tod einer f√ľr die K√ľnstler der Generation von Juan Barbera verflixten Thematik darstellt.
Sie bricht mit der Vorstellung von Blumenvase, Gef√§√ü, Teller und Obst, die mit Bedacht auf einem Tisch angeordnet sind. Wir erleben ihre Beerdigung, denn das Bild suggeriert die Idee von einer Bahre, auf der die Formen von einem seltsam samtartig aussehenden Meersalz korrodiert sind, von dem die dargestellten Dinge verschlungen werden. Eine Taube fliegt √ľber einen Teller und ergreift einen Fisch, dessen F√§ulnisprozess in vollem Gang ist, weil ein paar unabl√§ssig aktive W√ľrmer die Pigmente mazerieren und so dem Tod Leben geben. So bleibt von jener passiven Erinnerung an das Stillleben nichts mehr gegenw√§rtig. Vielleicht ein ferner Duft, der uns bei der Beerdigung begleitet, und dies alles hat nichts zu tun mit der Beerdigung einer Sardine ( Anspielung auf einen spanischen Brauch zum Ende des Karnevals) und noch weniger mit den schwarzen Gem√§lden Goyas.
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